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Lebenslauf

Laurin Oppermann (geb. 21.11.90)

Aus einer Musikerfamilie stammend wuchs er in Frankreich auf. Mit sieben Jahren entdeckte er seine Zuneigung zur Harfe. Wenige Jahre später begann der Gesangsunterricht. Er hat zahlreiche Solopartien gesungen als Knabensopran in Kirchenchören und als Mitglied des Kinderchors des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.

Laurin war bereits als Kind und auch während seiner Jugendzeit in mehreren Vokalensembles tätig, wie z.B. im Landesjugendchor Baden-Württemberg.

Er ist Förderpreisträger der Händel-Gesellschaft 2003 und Preisträger des Wettbewerbs JUGEND MUSIZIERT in beiden Fächern, Harfe und Gesang. Mitarbeit im Projekt DER SCHREI des SWR.

Nach einer FSJ-Kultur Anstellung beim Konzerthaus Berlin, mit dem er bis heute in Form von diversen Projekten verbunden ist, machte er Berlin zur Wahlheimat. 2009 wirkte er auch im Theaterstück "Steriler Ungehorsam" als Musiker im Grips Theater Berlin mit.

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 hat Laurin als Gesangstudent bei Prof. Scot Weir an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" sein Bachelorstudium aufgenommen.

Im selben Jahr trat er mit der Baden-Badener Philharmonie auf. Im Januar 2012 sang er, sich selber an der Harfe begleitend, in Donizettis Oper "Rita" (Regie Maria Kwaschik) an der Volksbühne Berlin. Es folgte im Grünen Salon das eigeninitiierte Projekt "RavelNeverDidThis".

 

Er wirkte an den Operninszenierungen und Projekten der HfM "Hanns Eisler" mit - wie zuletzt als Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Monostatos (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte) und Franz (Hoffmanns Erzählungen).

Außerhalb der Hochschule war er unter anderem als Vetter in "Der Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke und als Peter Quint in "The turn of the Screw" von Benjamin Britten im Studiotheater Weimar, als Enzo in Christof Bergmans Oper "Piazza Navona" in Berlin, als Ferrando in "Così fan tutte" mit der Jungen Oper Rhein-Main, als Jamil (Die arabische Prinzessin) mit der Dresdner Philharmonie oder als Podesta (Mozart: La finta giardiniera) unter der Leitung von Christoph Hagel auf der Bühne.

Darüber hinaus ist er viel im Konzert- und Oratorienbereich tätig, wie z.B. als Solist (Evangelist) in J.S. Bachs Kantaten, dessen Passionen und dem Weihnachtsoratorium , sämtlichen Passionen von Heinrich Schütz, der Markuspassion von Keiser, Händels Chandos Anthems, Monteverdis Marienvesper und das Requiem von Schnittke.

Zu den letzten Auftritten zählen unter anderem die Solistenrolle des Endymion in J.S. Bachs Jagdkantate im Rahmen des Pfingst.Festival auf Schloss Ettersburg , die Rolle des Acis in Händels "Acis and Galatea" auf mehreren Festivals in Frankreich oder auch ein Liedprogramm im Casino Baden-Baden. Aufführung der Petite Messe Solennelle von Rossini mit dem Gossett-Ensemble und Jakob Lehmann, Young Euro Classic Festival 2013. Meisterkurse bei Emma Kirkby, Robert Dean Smith, Nicholas Clapton und bei Francisco Poyato waren für ihn große Inspirationen.

2016 schloss Laurin sein Bachelorstudium in Berlin ab.

Hier war er in der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger und in der Belcantoklasse von Peter Berne.

Derzeit ist er Student von Prof. Michail Lanskoi in Weimar, wo er seinen Master in Operngesang an der HfM Franz Liszt absolviert.

Auftritte im Konzerthaus Berlin, in der Schwarzschen Villa, beim Festival 48 STUNDEN Neukölln mit dem Tanzmusiktheaterprojekt "Wein, Weib und Gesang", beim Midsummernightsdream-Festival, im Tête-Zentrum für Kunst, im Club "Edelweiss", in den Uferstudios, im Piradio Prenzlauer Berg, im Pianosalon Christofori, im Sudio Niculescu, in der Villa Eilsabeth, im Jagdschloss Grunewald, in Galerien und in diversen Kirchen und Burgruinen, zeugen von seiner Faszination fürs Berliner Kulturleben. Es ist ihm an musikalischer Vernetzung gelegen. Er gründet "Laurins Kuriositätensalon", bei dem junge Künstler und Musiker die Chance zur Begegnung und neuen Projektentwicklungen haben.

Regelmäßig veranstaltet er auch Liederabende in Berlin, u.a. mit den Pianistinnen Andrea Baiocchi, Emi Munakata und Forrest Moody und dem Lautenisten Ulf Dressler.

Weitere musikalische Wegbegleiter waren in der Vergangenheit z.B. Gerd Amelung (Lautten Compagney Berlin) und Raphael Alpermann (Akademie für Alte Musik Berlin).

 

Laurin ist Gast und Mitglied in mehreren renommierten Vokalensembles wie dem Rias Kammerchor, der Gaechinger Cantorey (Bachakademie Stuttgart), beim Kammerchor Stuttgart, beim Vocalconsort Berlin und bei Cantus Thuringia.

 

Hier arbeitet er regelmäßig mit Dirigenten wie René Jacobs, Ton Koopman, Robin Ticciati, Frieder Bernius, Justin Doyle, Hans-Christoph Rademann und mit Wolfgang Katschner, unter dessen Leitung er im April als Ecclitico in Haydns Oper "Il Mondo della Luna" zu sehen sein wird.

Copyright @ Laurin Oppermann